Opferrecht und Opferanwalt


Durch das Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen       Missbrauchs (StORMG) wurden mit Wirkung vom 1. September 2013  neben anderen Verbesserungen die Regelung über die kostenlose  Beiordnung eines Opferanwalts (§ 397a StPO) etwas erweitert und  ein Recht des Opferzeugen, sich zu den Tatfolgen zu äußern,       ausdrücklich anerkannt (§ 69 Abs. 2 StPO).

Auch wurden die       Bestimmungen über die richterliche Videovernehmung erweitert, um       Opferzeugen eine Vernehmung in der Hauptverhandlung möglichst zu       ersparen (§ 58 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 StPO). (Quelle:  www.weisser-ring.de)


Recht auf Schadensersatz und Entschädigung -         Adhäsionsverfahren

      Sie können Ansprüche auf Schadensersatz / Schmerzensgeld        innerhalb des Strafverfahrens im sogenannten Adhäsionsverfahren       geltend machen

Nebenklage

Sind Sie Opfer einer Straftat, können Sie sich dem Verfahren als       Nebenkläger anschließen. Der Nebenkläger verfügt über bestimmte       Rechte, beispielsweise die ständige Anwesenheit in der       Hauptverhandlung sowie das Recht, Zeugen und den Angeklagten zu       befragen.

Diese Rechte kann auch der Opferanwalt als Nebenklägervertreter  für Sie ausüben, soweit Sie dies wünschen.

    -> Kontaktieren Sie uns unverbindlich für eine kostenfreie telefonische Ersteinschätzung.


Selbstverständlich beraten wir Sie auch darüber, wie Sie über       Rechtsschutzversicherung, Staatskasse, Prozesskostenhilfe und Opferverbände eine Kostenübernahme des Opferanwalts erhalten.